Neuartiges Coronavirus: Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat wichtige Informationen zusammengetragen, die Ihnen helfen sollen, sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Des Weiteren gibt es ein neu eingerichtetes Bürgertelefon des NLGA. Das Bürgertelefon ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer 0511/4505555 erreichbar.

Das NLGA stellt auf seiner Internetseite unter www.nlga.niedersachsen.de laufend Informationen zum Coronavirus zur Verfügung. Unter anderem finden Sie dort auch die Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger.

Es ist damit zu rechnen, dass sich auch in Niedersachsen Menschen mit dem Virus infizieren. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat daher wichtige Tipps zusammengetragen, wie man sich möglichst effektiv gegen eine Ansteckung schützen kann und was im Falle einer Infektion zu beachten ist. Besonders wichtig ist, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen.

In der aktuellen Grippesaison haben viele Menschen Atemwegserkrankungen, die durch Influenzaviren und andere „grippale“ Krankheitserreger verursacht werden. Personen mit Atemwegserkrankungen sollten je nach Schwere der Erkrankung medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, wie sie das üblicherweise tun würden. Eine gutes Hygieneverhalten ist der effektivste Schutz gegen die Weiterverbreitung von Krankheitserregern. Ausführliche Hinweise zu Hygiene finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, z. B: 10 Hygienetipps.

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus muss nur dann ausgeschlossen werden, wenn ein tatsächliches Infektionsrisiko besteht (aktuelle Risikoeinschätzung: www.rki.de/covid-19 ).

Reiserückkehrende aus definierten Risikogebieten (www.rki.de/covid-19-risikogebiete)
Wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben und grippale Symptome entwickeln, sollten Sie eine Ärztin/ einen Arzt kontaktieren und die Situation besprechen (genaue Hinweise s.u.).

In jedem Fall sollten Reiserückkehrende aus Risikogebieten sich vor einem Praxis- oder Krankenhausbesuch telefonisch anmelden, damit geeignete Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz anderer Personen ergriffen werden können. Ob erkrankte Personen zu Hause bleiben können oder eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufsuchen müssen, hängt von der Schwere der Symptomatik ab, wie bei anderen Atemwegsinfekten auch.

Wenn bei Ihnen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu vermuten ist, wird sich Ihre Ärztin/Ihr Arzt mit dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt beraten, wie weiter vorgegangen werden soll. Das Gesundheitsamt wird anhand der jeweils aktuellen Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) prüfen, ob eine Diagnostik einzuleiten ist.

Bis zur Klärung, ob bei Ihnen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vorliegt, befolgen Sie bitte diese Hinweise:

Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie den Kontakt mit Anderen. Das bedeutet auch: Kontakte innerhalb Ihres Haushalts vermeiden, keinen Besuch empfangen, keine gemeinschaftlichen sportlichen und kulturellen Aktivitäten, keine Einkäufe, keine Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Können Sie den Kontakt zu anderen Personen nicht vermeiden, halten Sie einen Abstand von mindestens 2 Metern.
Kontaktieren Sie eine Ärztin/einen Arzt telefonisch und geben Sie Ihre Vermutung/Befürchtung einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus an. (Für ein Gespräch können Sie sich mit den unten stehenden Fragen vorbereiten) Falls Sie einen Besuch vereinbaren, nutzen Sie für die Anfahrt keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Achten Sie auf ein gutes Hygieneverhalten, vor allem
Strikte Händehygiene durch regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife.
Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge oder in Einmaltücher, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.

Merkblatt zum Gespräch mit dem Arzt